Die Werkstattarbeit im Weidenhof – strukturierender Alltag

Der Weidenhof ist darauf ausgerichtet, dass die Bewohnerinnen und Bewohner aufgrund ihres Autismus nicht, oder noch nicht, einer externen Arbeit nachgehen oder in einer WfbM (Werkstatt für behinderte Menschen) arbeiten können. Daher bieten wir eigene therapeutische Werkstätten im Sinne einer Tagesförderstätte mit festen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an. Die Werkstätten liegen in der Nähe der Wohnbereiche. So entfallen die Anfahrtswege zur Arbeitsstätte, die für autistische Menschen problematisch werden können. Bei Unwohlsein oder in einer Krise können die Bewohner während der Arbeitszeit in den Wohnbereich zurückzukehren. Dort ist immer ein qualifizierter Wohnbereichsmitarbeiter tätig.

Die Arbeitsbereiche

  • Tischlerei
  • Töpferei
  • Weberei
  • Textilwerkstatt
  • Kunstwerkstatt und
  • Garten- und Hauswirtschaft

Ein normaler Arbeitstag

Nach dem Frühstück beginnt die Arbeit in den Werkstätten um 9.00 Uhr, unterbrochen von einer kleinen Teepause. Auf das Mittagessen in den Wohngruppen folgt eine Mittagspause bis 14.30 Uhr, bevor es bis 16.30 Uhr wieder an die Arbeit geht. Aktivierende und gesundheitsfördernde Angebote fließen in die Werkstattarbeit ein. Gefertigt werden Produkte für den Werkstattladen, für saisonale Märkte und teilweise auch auf Bestellung.

Arbeit, die Spaß macht

Alle Bewohnerinnen und Bewohner erhalten – möglichst entsprechend ihrer Neigungen – einen Arbeitsplatz in den Werkstätten, dem sie längerfristig zugeordnet sind. Sie identifizieren sich oft sehr mit ihrer Tätigkeit. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten werden sie zur Selbstständigkeit angeleitet. Von Zeit zu Zeit ist ein Wechsel des Arbeitsplatzes sinnvoll und entspricht dem therapeutischen Förderkonzept des Weidenhofs. Auch die Förderangebote Reiten und Schwimmen sind in diesen Arbeitsbereich integriert.

Grafik mit Text, Weidenhof: Ein Zuhause für erwachsene autistische Menschen
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